Gewerbegebiet und Blutmond waren Themen im Januar:

 
Im Januar gab es eine erneute Runde zum Thema „Gewerbegebiet“. Heiß ging es her bei einer Bürgerversammlung zu diesem Thema am 8. Januar im Johanniszentrum. Die meisten der rund 100 Besucher lehnten das geplante Gewerbegebiet ab. - Frühaufsteher konnten in den Morgenstunden des 21. Januar einen Blutmond bewundern. Dieser zeigte sich in vielen Teilen Deutschlands während eine totalen Mondfinsternis und glänzte rötlich.

 
Gut besucht war auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Grünkohlessen der Heimatfreunde am Freitag, 25. Januar. 82 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und genossen das leckere, winterliche Essen. - 36 Heimatfreunde aus Bommern, Stockum und Annen waren gekommen, um sich über das Schicksal der jüdischen Familien Rosenthal im Ruhrgebiet zu informieren. Eingeladen dazu hatte der Geschichtsverein Annen am Montag, 28. Januar, ins Hotel Specht. Dr. Reinhold Busch las aus seinem Buch „Verstreut über alle fünf Kontinente“.

Im Februar wurde demonstriert und gerodelt:

400 Wittener Schüler schwänzten den Unterrricht und kämpften fürs Klima. „Das Klima ist aussichtsloser als mein Abi“ und „es gibt keinen Planeten B“, waren die Argumente.


Ein voller Erfolg waren die Rodelwochen auf dem Hohenstein. Rund 10.000 Besucher aus der ganzen Umgebung waren gekommen. - Oma Hetti, die älteste Wittenerin, starb am 10. Februar mit 107 Jahren. Die gebürtige Stockumerin ist ihrem Stadtteil immer treu geblieben. Und kurz vor Weihnachten ging auch ihre Freundin Helga Niermann mit 96 Jahren von uns.

Sturm und Knöllchenalarm gab es im März:

Sturmtief Eberhard bescherte der Wittener Feuerwehr über 80 Einsätze. Bäume wurden entwurzelt und Dächer abgedeckt. Stockum kam glimpflich davon. Sport traf auf Theater hieß es wieder mal in der Turnhalle des TuS Stockum. Aufgeführt wurde das Musical „Die Schöne und das Biest“ mit rund 200 Akteuren.

 
Ein möbliertes Puppenhaus, ein Kaufmannsladen mit Zubehör und ein Kinderzimmer mit Stoffpüppchen schmückten das Schaufenster der Heimatfreunde Stockum/Düren im März. -  Knöllchenalarm: Kunden von Edeka fühlten sich abgezockt. Parken ist nur noch mit Parkscheibe erlaubt, sonst gibt es Strafzettel. Große Hinweisschilder weisen darauf hin.

Der April begann mit Flammen und Aktionen:


Gleich zweimal gebrannt hat es am Montag, 1. April, im Eltern-Kind-Haus der Ev. Jugendhilfe in Stockum. Auf dem ehemaligen Hof Schulte-Steinberg standen beide Male Wäschetrockner in Flammen. Verletzt wurde niemand. - Der Sekt schmeckt ihr auch noch mit 101: Margarte Dietrich lebt zwar nicht mehr in Stockum, sondern im Seniorenheim Egge.


Gefahrenstelle Stockumer Straße. Die Markierung des Radweges endet am Ende der Verkehrsinsel des ausgebauten Teilstücks. - Rund 100 Besucher sahen den lodernden Flammen zu. Auf dem Hofgeländes des Gerdeshofes in Stockum wurde auch an diesem Karsamstag das traditionelle Osterbrauchtum mit einem Feuer gefeiert.


Alte Bügeleisen – auch Plätteisen genannt - schmückten das Schaufenster der Heimatfreunde.-  Elfriede Giersch und Ruth Lippert wurden auf der Jahreshauptversammlung für 25-jährige Zugehörigkeit geehrt.

 
Trotz Regenschauer war der Aktionstag auf dem Helenenberg ein Erfolg. Rund 100 große und kleine Leute erklommen die 144 Stufen und genossen die Aussicht. - Hildegard Priebel führte als Helene Katharina Lohmann die Besucher hinauf auf den Turm.

Ausflüge und Kulinarisches bestimmten den Mai:


Ein einsamer Maibaum wurde aufgestellt, denn das Maifest der Stockumer Vereine wurde wegen schlechter Wetterprognose abgesagt. - Wittener Augenblicke hieß es ab 20. Mai in der Sparkasse in Stockum. Norbert Roth stellte 41 Fotos aus, aber aus Stockum war leider keins dabei.

  
Die jährliche Exkursion der Heimatfreunde führte ins Textilmuseum Cormford. 31 Heimatfreunde nahmen teil. Die „Waterframe-Spinnmaschine“ ist das Herzstück dieses Museums und funktioniert heute noch genau wie damals. Knarrend dreht sich das hölzerne, riesige Wasserrad und treibt sämtliche Spinnmaschinen an. - Messerscharf wurde es dann im Klingenmuseum Solingen. Aus unzähligen kleinen Scheren wurde ein riesiger Pfau angefertigt.


Stockum kulinarisch am 24. Mai war wieder gut besucht und ein voller Erfolg. - Eine Sensation war das Ergebnis der Europawahl. Die Grünen sind erstmals stärkste Partei mit über 25,6 Prozent. Witten wurde zur grünsten Stadt im Revier.

Gaststätten schließen im Juni und eine Hitzewelle zog übers Land:


Die Stockumer sind geschockt: Die Sportlerklause ist seit dem 1. Juni dicht. Nach zwei Jahren geben auch die neuen Pächter Volker Gramkau und Simone Keßler auf. Aber das ist noch nicht alles, ganz plötzlich machte auch Ratskeller dicht. Feierabend in Wittens guter Stube.  - Edmund Oldenburg ist noch immer aktiv und hat wieder ein neues Buch geschrieben. Diesmal geht es um die sagenumworbene Ruine Hardenstein.

Polizeieinsatz in Stockum: Ein Rentner wurde verprügelt. Er hatte sich wegen zu lauter Musik bei den Nachbarn beschwert. Zwei Typen und haben ihn vor der Tür verprügelt. So geschehen in der Pferdebachstraße in der Nähe der Sporthalle. - Eine Bande steht vor Gericht. Sie soll in ganz NRW in Pfarrhäuser eingebrochen sein, so auch bei Maximilian-Kolbe am 5. Mai 2017. Angeklagt sind zwei 44 und 28 Jahre alte Männer und eine 47-jährige Frau. Auf das Konto der Täter gehen insgesamt 30 Einbrüche.


Hitzerekord am letzten Juni-Wochenende. Die Temperaturen kletterten bis auf 42,6 Grad. Auf einem Feld in der Mühlenstraße hat es am Sonntag, 30. Juni, gebrannt. Rund 2 ha Weideland und Gerste standen in Flammen. Zurück blieb verbrannte Erde; die Landwirte klagen über die Trockenheit.

Im Juli setzte sich die Hitzewelle fort:


Und auch im Juli setzte sich die ungewöhnlich lange Hitzeperiode fort. Bereits zehnmal musste die Feuerwehr schon zu Flächenbränden im Raum Witten ausrücken. Brandbekämpfung war auch das Thema im Schaufenster der Heimatfreunde. 120 Jahre Freiwilligen Feuerwehr Witten, Löscheinheit Stockum, lautet das Motto einer Ausstellung. Albert Willenborg, Brandoberinspektor und Löscheinheitsführer, Sören Meyer, JugenDgruppenleiter, und Bernd Wittke, Hauptfeuerwehrmann, (v.li.) besorgten die Feuerwehrutensilien. - Die alte hölzerne Stockumer Sporthalle wurde gesucht beim Rätsel in der WAZ „Witten in alten Zeiten“. Viele Stockumer erkannten ihre alte Halle wieder. Sie wurde 1984 abgerissen.

Neue Straße und neuer Schützenkönig im August:

Gebrannt hat der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses an der Mittelstraße 30 am Sonntagabend, 4. August. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, da sie durch einen Rauchmelder gewarnt wurden.

 
Schraerweg soll sie heißen: Die Heimatfreunde stellten bei der Stadt den Antrag, die neue Straße, die von der Himmelohstraße abgeht und in das neue Wohngebiet führen soll, Schraerweg zu benennen. Sie führt dicht an dem ehemaligen Bauernhof vorbei. Auf dem Grundstück hinter dem Hof sollen 12 freistehende Einfamilienhäuser gebaut werden. - Rund 50 Leute machten sich trotz schlechtem Wetter auf den Weg zur 40. Wanderung rund um Stockum. Beim anschließenden Wandertreff kamen dann rund 150 Leute zusammen und feierten das Jubiläum.

Stockum hat einen neuen Schützenkönig. Andreas Schmermbeck, Vorsitzender des Schützenvereins Stockum/Düren, schoss den Königsvogel ab. Seine Ehefrau Sabine wählt er zur Schützenkönigin.

Im September wurde gepflügt und Richtfest gefeiert:


Ackern wie vor 80 Jahren hieß es am 1. September. Rund 350 Schaulustige waren gekommen. Gemeinsam mit den H.L.A.N.Z.-Freunden Ruhrgebiet kamen rund 40 Traktoren und UNIMOGs sowie ein Dutzend historische Pflüge zum Einsatz.

 
Gefragt war auch der Kalender für das Jahr 2020 mit Luftaufnahmen von Stockum und Düren. - Zahlreiche Stockumer kamen zum Richtfest des neuen Seniorenzentrums am Helfkamp am 12. September. Es soll am 1. März 2020 bezugsfertig sein.


Zum Westfalentag in Hattingen waren rund 300 Besucher gekommen. Gut besucht waren auch die Führungen, besonders gefragt war die Besichtigung der Henrichshütte. - Der Wasserturm auf dem Gerdeshof wurde gesucht beim Rätsel in der WAZ „Witten in alten Zeiten“. Nur wenige Leser wussten die richtige Antwort. Er wurde 1973 abgerissen.

Im Oktober gab es einen Eklat:


Vorläufig gescheitert ist Regionalplan Ruhr nach einem Eklat. Es soll einen Personal Neuanfang geben. Der Regionalplan Ruhr wird nicht wie geplant vor der Kommunalwahl im September verabschiedet. Das Thema Gewerbegebiet wird uns also noch weiter beschäftigen.

Im Oktober dockten Schlepper in Stockum an:


Der Wittener Schiffsmodellbauclub zeigte seine Modelle im Schaufenster des Heimatstübchens.

Im Dezember gingen in Stockum wieder die Lichter an und es herrschte eine Bombenstimmung:


Auch in Stockum gingen rechtzeitig zum Advent wieder die Lichter an. - Anfang Dezember schockte ein Bombenfund auch die Stockumer. Sie lag auf einen Feld zwischen Walfisch-, Pferdebachstraße und Wilhelmshöhe. Straßen wurden gesperrt und 30 Häuser evakuiert. Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde erfolgreich entschärft.

 
Marga und Emund Oldenburg feierten am 16. Dezember Eiserne Hochzeit. Seit 65 Jahren gehen sie gemeinsam durch dick und dünn. - Rechtzeitung zu Weihnachten drehte wieder eine Eisenbahn ihre Runden im Schaufenster durch eine Winterlandschaft.


Mit einem Kalender und einem neuen Einblick verabschiedeten die Heimatfreunde Stockum/Düren das alte Jahr.