Ackern wie vor über 80 Jahren hieß es am Sonntag, 1. September, wieder auf dem Vöckenberg in Stockum und rund 350 Schaulustige waren gekommen. Bei den Heimatfreunden Stockum/Düren stand bereits zum sechsten Mal die historische Landtechnik im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den H.L.A.N.Z.-Freunden Ruhrgebiet kamen rund 40 Traktoren und UNIMOGs sowie ein Dutzend historische Pflüge zum Einsatz.


„Diese Technik der Bodenbearbeitung wird in der Praxis schon lange nicht mehr verwendet“, erläuterte Landwirt Heinrich-Wilhelm Düren, „denn die neuen Maschinen können deutlich mehr, und der Boden wird anders umbrochen.“ Mit den historischen Pflügen wurden exakt gerade Furchen in den Acker gezogen, genauso wie es früher üblich war. Heinrich-Wilhelm Düren erklärte ausführlich die Funktionsweise der historischen Schätzchen. Die Oldtimer-Traktoren und die alten Pfluggeräte zogen die Blicke der Besucher auf sich. Da wurde so manches Mal gefachsimpelt und in eigenen Erinnerungen geschwelgt.


Für die Zuschauer war es ein Riesenspaß und die kleinen Besucher wurden von den alten Fahrzeugen magisch angezogen. Die Mädchen und Jungen durften auf den knatternden Oldtimer-Traktoren mitfahren und drehten auf dem Anhänger sitzend so manche Runde.


Neben dem landwirtschaftlichen Geschick und der beeindruckenden Technik wurden Hunger und Durst der Gäste wie gewohnt mit einem entsprechenden Angebot gestillt. Das Team des Heimatvereins hatte alle Hände voll zu tun. Am Ende war kein Stück Kuchen und auch keine Wurst mehr übrig geblieben.


Die Heimatfreunde Stockum/Düren erinnerten mit dieser Aktion an die landwirtschaftliche Vergangenheit des Dorfes Stockum und bedanken sich ganz herzlich bei den H.L.A.N.Z.-Freunden Ruhrgebiet für die Unterstützung. Im nächsten Jahr soll es wieder einen Dreschtag geben.

                                                                             Karoline Robbert