Weiter führte uns unsere Exkursion am 12. Juni 2018 nach Mayen in die Vulkaneifel. Ein liebenswerter Ort für Bewohner und Gäste, eine Stadt mit reichlich Kultur und umgeben von vielen Sehenswürdigkeit. Zwei Wahrzeichen zeichnen die Stadt aus: die Genovevaburg und der schiefe Turm der St. Clemenskirche.


Hoch über der Stadt thront die Genovevaburg. Im Jahr 1280 ließ Erzbischof Heinrich von Finstingen diese Burg errichten. Sie wurde als Wehrburg erbaut und nach Pfalzgräfin Genoveva (rechts) benannt.


Unsere Führung startete auf dem Marktplatz mit dem alten Rathaus. Es stammt aus dem Jahr 1717 und wurde im barocken Stil erbaut. Hier ist auch das Zentrum der Stadt Mayen. Die St. Clemenskirche (rechts) aus dem 14. Jahrhundert mit ihrem schiefen Turm. Der gedrehte Turm ragt konstruktionsbedingt und durch Witterungseinflüsse um 1,70 Meter aus dem Lot.


Im Mittelalter war die Stadt von einer acht bis 12 Meter hohen Mauer mit insgesamt 16 Türmen umschlossen. Von den Stadttoren sind das Brückentor und das Obertor (rechts) sehr gut erhalten sowie Teile der Stadtmauer mit restauriertem Wehrgang, der bis zur Genovevaburg führt.


Sehenswert ist auch die Herz-Jesu-Kirche, ein neuromanischer Bau des bekannten Kirchenmeister Casper Clemens Pickel. Sie wurde in nur 13 Monaten erbaut – in den Jahren 1911 und 1912. 43 Meter hoch sind die beiden Türme, die das Stadtbild prägen.

Die erste Ansiedlung der Stadt Mayen wird auf das Jahr etwa 3.000 v. Chr. datiert. Schon die Kelten und die Römer haben hier ihre Spuren hinterlassen, die man heute noch erkennen kann.

Text: Karoline Robbert, Fotos: Jürgen Kaufmann und Karoline Robbert