Adventsbeleuchtung in Stockum mit LED-Birnen. Foto: Karoilne Robbert

Für adventliche Atmosphäre in Stockum sorgen wieder die grünen Weihnachtsmotive. Wie in den Vorjahren wurden etwa 40 Sterne und Tannen an den Straßenlaternen angebracht, die für mehr Licht in der dunklen Jahreszeit sorgen.

Die Kosten für die Beleuchtung übernimmt der Dorfverein Stockum, dem viele Stockumer Geschäftsleute, Vereine und Privatpersonen angehören. Die Glühlampen wurden komplett durch neue LED-Birnen ersetzt. Der Austausch hat rund 2000 € gekostet. Der Stockumer Dorfverein verspricht sich davon eine längere Haltbarkeit und auch eine Stromkostenersparnis. Defekte Glühbirnen hätte man zudem gar nicht mehr ersetzen können. Sie seien nicht mehr im Handel erhältlich. Es ist geplant die Weihnachtsbeleuchtung in den nächsten Jahren mit zusätzlichen Sternen zu ergänzen.

Diese Beleuchtung bleibt bis nach Weihnachten den Stockumern erhalten. Damit die Lichter in den nächsten Jahren auch wieder angehen, bittet der Dorfverein Stockum um Spenden. „Denn neben der Modernisierung erfordert auch das Auf- und Abhängen sowie die Lagerung der Beleuchtung einen finanziellen Aufwand. Diesen könne der Verein nicht auf Dauer alleine stemmen“, erklärt Wolfgang Lippert. Auch neue Mitglieder, die die Arbeit des Dorfvereins Stockums unterstützen möchten, sind willkommen. Der Jahresbeitrag beträgt nur 12 €. Ansprechpartner sind Volker Rieber und Wolfgang Lippert.

Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt.
Die Bankverbindung des Dorfvereins Stockum lautet:
IBAN DE94 4525 0035 0004 4506 64.

Die Heimatfreunde und der Dorfverein wünschen eine besinnliche Adventszeit.


Sechs Schiffsmodelle zum Thema „Schlepper“ zieren bis kurz vor Weihnachten das Schaufenster der Heimatfreunde Stockum/Düren an der Hörder Straße 367. Bei den Leihgaben des Wittener Schiffsmodellbau-Clubs handelt es sich um einen hochseetüchtigen Bergungsschlepper von 1948 im Maßstab 1:35. Die anderen fünf maßstabsgetreu nachgebauten Schlepper werden im Hafenbetrieb eingesetzt und bugsieren die großen Schiffe an ihre Liegeplätze. Alle Modelle sind seetüchtig und docken auch hin und wieder im Heimathafen Hammerteich an. Die Heimatfreunde bedanken sich bei den Mitgliedern des Wittener Schiffsmodellbauclubs, die mit ihren Modellen diese Ausstellung möglich machen. Foto: Karoline Robbert


Die Heimatfreunde Stockum/Düren freuen sich darüber, einen Kalender für das Jahr 2020 präsentieren zu können. Er zeigt 12 Luftaufnahmen von Stockum und Düren des bekannten Fotografen Hans Blossey. Er kann donnerstags von 15 bis 17 Uhr im Heimatstübchen an der Hörder Straße 367 für 15 Euro erworben werden. Reservierungen und Vorbestellungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Ackern wie vor über 80 Jahren hieß es am Sonntag, 1. September, wieder auf dem Vöckenberg in Stockum und rund 350 Schaulustige waren gekommen. Bei den Heimatfreunden Stockum/Düren stand bereits zum sechsten Mal die historische Landtechnik im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den H.L.A.N.Z.-Freunden Ruhrgebiet kamen rund 40 Traktoren und UNIMOGs sowie ein Dutzend historische Pflüge zum Einsatz.


„Diese Technik der Bodenbearbeitung wird in der Praxis schon lange nicht mehr verwendet“, erläuterte Landwirt Heinrich-Wilhelm Düren, „denn die neuen Maschinen können deutlich mehr, und der Boden wird anders umbrochen.“ Mit den historischen Pflügen wurden exakt gerade Furchen in den Acker gezogen, genauso wie es früher üblich war. Heinrich-Wilhelm Düren erklärte ausführlich die Funktionsweise der historischen Schätzchen. Die Oldtimer-Traktoren und die alten Pfluggeräte zogen die Blicke der Besucher auf sich. Da wurde so manches Mal gefachsimpelt und in eigenen Erinnerungen geschwelgt.


Für die Zuschauer war es ein Riesenspaß und die kleinen Besucher wurden von den alten Fahrzeugen magisch angezogen. Die Mädchen und Jungen durften auf den knatternden Oldtimer-Traktoren mitfahren und drehten auf dem Anhänger sitzend so manche Runde.


Neben dem landwirtschaftlichen Geschick und der beeindruckenden Technik wurden Hunger und Durst der Gäste wie gewohnt mit einem entsprechenden Angebot gestillt. Das Team des Heimatvereins hatte alle Hände voll zu tun. Am Ende war kein Stück Kuchen und auch keine Wurst mehr übrig geblieben.


Die Heimatfreunde Stockum/Düren erinnerten mit dieser Aktion an die landwirtschaftliche Vergangenheit des Dorfes Stockum und bedanken sich ganz herzlich bei den H.L.A.N.Z.-Freunden Ruhrgebiet für die Unterstützung. Im nächsten Jahr soll es wieder einen Dreschtag geben.

                                                                             Karoline Robbert